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Deportation Class

Filmauslese am Mittwoch, den 12.07.17, um 18.00 Uhr! Anschließende Gesprächsrunde mit dem bayerischen Flüchtlingsrat.
Vorschau
Freigegeben ab 12 Jahren
mit Eltern ab 6 Jahren erlaubt
Im Zuge der Flüchtlingskrise und der bevorstehenden Bundestagswahl 2017 fällt aktuell in den Medien auch immer wieder der Begriff Abschiebung. Was dieser Begriff bedeutet, weiß beinahe jeder, doch wie so eine Abschiebung aussieht, dürften die wenigsten schon einmal erlebt haben. In ihrer Dokumentation „Deportation Class“ begleiten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler Polizei und Ausländerbehörden bei mehreren Einsätzen, darunter auch eine sogenannte Sammelabschiebung, bei der 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen wurden. Gleichzeitig porträtieren die Filmemacher auch die von einer Abschiebung betroffenen Menschen, darunter Gezim J., der sich in Deutschland eine bessere Zukunft für seine Familie erhoffte, oder Elidor und Angjela H., die aus Angst vor Blutrache nach Deutschland flüchteten und nun in ihre Heimat zurückkehren müssen.
 
 

Code of Survival

Filmauslese am Freitag, den 07.07.17 um 18.00 Uhr!
Vorschau
Ohne Altersbeschränkung
Bertram Verhaag beschäftigt sich in seiner neuen Dokumentation „Code of Survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“ mit dem umstrittenenen Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat. Millionen Tonnen des Herbizids werden jährlich in der weltweiten Landwirtschaft eingesetzt mit unabsehbaren Folgen für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Eine Folge des massiven Glyphosat-Einsatzes ist jedoch jetzt schon spürbar: Es gibt immer mehr Unkraut, das gegen die chemische Verbindung immun ist, und sich enorm schnell vermehrt. Gleichzeitig zeigt Verhaag aber auch drei Projekte, die beweisen, wie Landwirtschaft ohne chemische Mittel zur Unkrautbekämpfung funktionieren kann: Die indische Teeplantage Ambootia in Darjeeling am Fuße des Himalaya, die biologische Farm Sekem des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, die seit 40 Jahren mitten in der Wüste existiert, sowie den Biohof des bayerischen Bauern Franz Aunkofer.